Mittwoch, 23. April 2014

Bunte M&M-Cookies

Vor ein paar Wochen ist bei uns das neue Semester gestartet und ich weiß nicht wie es euch geht, aber bei mir verwandelt sich die angestaute Motivation immer sehr schnell in Backwahn, sobald es ans Lernen für die ersten Klausuren geht. Letzte Woche stand Medienrecht an, was genauso schwierig ist, wie es sich anhört und wofür man an sich mehrere Semester Jura-Studium bräuchte - und keine vier Tage Blockseminar. Entnervt und ausgepowert habe ich mich also erst mal in die Küche gestellt und was für die Seele getan: Gebacken. Backen ist für mich Entspannung pur. Wenn ich die Zutaten abwiege, Mehlstaub um mich herum wirbelt und die Abwärme des Ofens die Küche langsam mollig warm zaubert, stelle ich alle Gedanken an Unschönes ab und widme mich einzig und allein dem Moment. Natürlich spielt auch eine große Portion Vorfreude auf das fertige Gebäck eine Rolle, denn Essen und Naschen ist für mich ebenso Futter für den Geist wie für den Körper. Klingt etwas wie Meditation, nicht?

Fürs Lernen sollte es etwas sein, das man bequem nebenbei knuspern kann und das nicht zu üppig ist. Eine Torte oder Cupcakes wären also für meinen Zweck ungeeignet und da ich gerade eine so tolle Plätzchendose gekauft hatte, mussten es Cookies sein! (Das Gefühl, eine so schöne Dose leer herumstehen zu haben, fand ich irgendwie uncool und der Zwang sie zu füllen, war nahezu übermächtig. :D Ich hab sie übrigens bei butlers bestellt. Sie ist zwar etwas teuer, aber ich hatte mich schockverliebt und als ich sie in den Händen hielt, waren die 17 Euro definitiv gut investiert! Hach... und jetzt hab ich den Salat: Ich will die anderen Dosen auch noch haben! Argh!)


Aber jetzt endlich zu den Cookies! Das Rezept habe ich von Miss Blueberrymuffin und ich bin ganz begeistert! Ich mag verspielte Ideen und ihre Cookies sind zwar schlicht, bestechen aber durch die bunten M&Ms. (Ein bisschen erinnert mich mein Ergebnis an die Verwandlungstabs aus Doremi, falls jemand den Anime noch kennt?) Zuvor wusste ich gar nicht, dass es die M&Ms auch mit Crispyfüllung anstelle der Erdnüsse gibt. Für die Cookies ist es egal, welche Sorte ihr nehmt, lecker werden sie so oder so! Nur von Smarties rate ich ab, die verlieren wohl beim Backen ihre Farbe.

Freitag, 18. April 2014

Geniale Donauwelle für den Ostertisch

Ostern war bei uns schon immer vor allem eins: Ein Familienfest. Sehr gläubig sind wir, zum Leidwesen meiner Oma, zwar alle nicht, aber die freien Tage wurden dennoch gern mitgenommen. Genauso wie die Gelegenheit, gemeinsam gutes Essen zu genießen. Da gab es Hefegebäck, Osterlämmchen, Kuchen und Torten mit Obst und Sahne. Einer meiner Lieblingskuchen war dabei schon immer die Donauwelle, auch wenn Oma sie nicht sehr häufig gebacken hat. Dieses Rezept hier stammt allerdings von mir und ich liebe es! Fluffig-saftiger Teig und schön dick Vanillecreme mit Schokoüberzug. (Auf dem Foto hatte ich die Vanillecreme wegen einer kleineren Form halbiert, mache ich nächstes Mal nicht mehr.) Weil ich dieses Jahr zu Ostern nicht nach Hause fahren kann, habe ich mir einfach selbst meinen Favoriten gebacken. Die Donauwelle macht sich selbstredend immer gut und ist nicht nur zu Ostern was Feines. Probiert sie bitte aus!


Dienstag, 8. April 2014

Philadelphia-Tortenwettbewerb "Frische Ostern" - Himbeertraum mit Oreo-Knusperboden

Seit letztem Jahr bin ich großer Fan von Kühlschranktorten - diesen üppigen Dingern, die man statt im Ofen im Kühlschrank "backt" und die traaaaumhaft schmecken! Da sie aufgrund der vielen frischen Zutaten aber schnell aufgegessen werden müssen, lohnt sich eine solche Torte nur dann, wenn sich viele Gäste angekündigt haben. Diese Gelegenheit bot sich mir, als meine Freundin N. nach langen Monaten im Ausland endlich wieder in ihr WG-Zimmer gezogen ist und eine Party geschmissen hat. Da sich der einzige männliche Mitbewohner nicht hat blicken lassen, wurde es ein reiner Mädelsabend mit tollem Essen, Wein und diesem Hinterher-hat-man-zwar-ein-schlechtes-Gewissen-aber-es-lohnt-sich-Törtchen, das ich euch dringend anrate nachzu"backen". Auch für Newbs sehr gut geeignet, da pipileicht - einzig der Schokorand erfordert ein ruhiges Händchen.


Dieses Törtchen ist übrigens auch mein Beitrag zum Philadelphia-Ostertortenwettbewerb "Frische Ostern", zu dem ich euch nach dem Rezept noch ein bisschen was erzählen werde. (Ich weiß, sehr nach Ostern sieht mein Himbeetraum mit Oreo-Knusperboden nicht aus, aber hey: Himbeeren und Oreos gehen doch immer, oder? Mein Törtchen findet ihr hier: *KLICK*)

Dienstag, 1. April 2014

Meine Reise-Story mit Rezept aus Neuseeland: Chocolate Pudding!

Bambi is back! Hach, es fühlt sich gut an, wieder backen und bloggen zu können, ich hab es vermisst! Leider habe ich es nicht so gut hinbekommen, euch an meiner Reise durch Neuseeland teilhaben zu lassen. Nicht immer hatte ich Internet (geschweige denn gutes) und die Zeit fehlte dafür auch meistens. Es ist unglaublich, wie schnell die Stunden verfliegen, wenn man jeden Tag an einem anderen Ort ist, wandert, Boot fährt, Ausflüge macht. Ich möchte das alles jedenfalls jetzt gern nachholen und euch zeigen, wo ich überall gewesen bin und was ich dort erlebt habe. (Ich versuche auch, mich kurz zu halten.)

Selbstverständlich habe ich euch auch ein Rezept aus dem Land der großen weißen Wolke mitgebracht, das gibt es weiter unten und es ist ... SO gut! Und ein Goodie hab ich außerdem, seid gespannt. :)


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...